Übungen 2007


Wir nutzten die ruhigen Verhältnisse auf der noch im Bau befindlichen Umgehungsstraße, um für den Ernstfall zu üben. Es handelte sich jeweils um PKW-Unfälle mit eingeklemmten Personen zur Rettung. Während bei der ersten Übung ein PKW gegen ein Baustellenfahrzeug gekracht war, kam das zweite Auto von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Brückenunterkonstruktion. Dabei wurde die Fahrerin herausgeschleudert und die Beifahrerin musste aus dem Fahrzeug herausgeholt werden.


Vor der Sommerpause hatten nochmals alle vier Gruppen Dienst. Hierfür war folgende Übung geplant:

Brand im Sportheim, vermisste Personen im Untergeschoss. Die Besatzung des HLF 20/16 sollte mit dem Schnellangriff vorgehen und die Personenrettung durchführen. Das LF 8 war für die Wasserversorgung des HLF 20/16 zuständig. Die Wasserentnahmestelle war der Brander Weiher.


Bei der diesjährigen Chemieschutzübung kam das neue Leckdichtkissen zum Einsatz. Nach einer kurzen Erläuterung folgte der praktische Teil. Mit den unhandlichen Gummihandschuhen des Schutzanzuges gestaltete sich das Einfädeln der Zugbänder als äußerst schwierig und auch die Positionierung hatte ihre Tücken. Nachdem es richtig angelegt war, konnte die auslaufende Flüssigkeit kontrolliert über einen Hahn abgeleitet werden. Um Sicherheit für den Ernstfall zu erlangen, werden diese Übungen regelmäßig durchgeführt.


Am Sonntag, 11.02.2007 schlossen wir nahtlos an den letzten Dienst des vergangenen Jahres an. Bevor wir zur Tat schritten, erhielten wir erst eine theoretische Einweisung über die Abfolge der Rettung einer eingeklemmten Person aus einem Fahrzeug nach Verkehrsunfall. Gruppe 1 fuhr zum „Einsatzort“ und Gruppe 2 machte ihre Übungen (Hebekissen, Greifzug, Lichtgiraffe, etc.) am Feuerwehrhaus.


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