Aktuelles



Datum Uhrzeit Thema
02.11.201919:00 UhrKameradschaftsabend

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Automatisches Fahrzeug-Notrufsystem löste Fehlalarm aus

Eine PKW – Besitzerin aus Eschenau staunte am heutigen Montag zur Mittagszeit nicht schlecht, als die Feuerwehren aus Brand, Eschenau und Lauf vor Ihrer Einfahrt standen.

Von dort aus sendete ein PKW mit einem integrierten automatischen Notrufsystem (eCall) einen derartigen Notruf an die Leitstelle, obwohl das Fahrzeug seit einigen Stunden unverändert abgestellt war. Da auf die Kontaktaufnahme der Leitstelle keine Reaktion erfolgte, musste vom Schlimmsten ausgegangen werden, sodass daraufhin die Feuerwehren unter der Annahme, dass sich ein schwerer Verkehrsunfall mit verletzten oder eingeklemmten Personen ereignete, alarmiert wurden.

Nachdem sich die Einsatzkräfte darüber vergewissert haben, dass es sich lediglich um einen Fehlalarm handelte, konnten diese die vermeintliche Unfallstelle wieder verlassen und an ihre Arbeitsplätze zurückkehren.


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Tag der Feuerwehrjugend in Adelsdorf

20 Jugendliche aus den Eckentaler Feuerwehren Brand, Eschenau, Forth und Oberschöllenbach beteiligten sich zusammen mit ihren Betreuern am vergangenen Samstag am landkreisweiten Tag der Feuerwehrjugend in Adelsdorf. Hier galt es neben dem schriftlichen Wissenstest in den Stufen Bronze, Silber, Gold und Urkunde Fragen zum Thema „Verhalten bei Notfällen“ zu beantworten. Im praktischen Teil war das Wissen zur stabilen Seitenlage, zu den Anzeichen und ersten Maßnahmen bei einem Schock und zum Notruf gefragt und es galt auch, dies den Schiedsrichtern vorzuführen. Zudem mussten die Jugendlichen eine Schlauchleitung verlegen. Hier konnten die Brander vor allem mit Schnelligkeit punkten. Alle Eckentaler Teilnehmer erledigten die Aufgaben zur Zufriedenheit der Prüfer und konnten ihre neu erworbenen Abzeichen in Empfang nehmen.

Aus Brand nahmen erfolgreich teil:
Fabian Fink / Bronze
Lukas Jachmann / Gold
Max Heindl / Urkunde
Luis Schrödter / Gold

Herzlichen Glückwunsch und macht weiter so!


First Responder

Gegen 9 Uhr des heutigen Donnerstags wurde die Feuerwehr Brand von der ILS Nürnberg zu einer älteren Dame alarmiert, da diese nach einem Sturz nicht mehr alleine aufstehen konnte und daher ihren Hausnotruf betätigte. Da aber im Einsatzgebiet kein Rettungswagen verfügbar war, wurde der Alarm als First Responder Einsatz an die Feuerwehr weitergeleitet. Eine Nachbarin öffnete den Einsatzkräften bereits die Tür. Nachdem der Patientin aufgeholfen wurde und sichergestellt wurde, dass keine weiteren Verletzungen vorliegen, fand eine Übergabe an ein inzwischen eingetroffenes Familienmitglied statt, sodass die Einsatzkräfte anschließend wieder abrücken konnten.


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Brandheißes Training absolviert

An einer besonderen und nicht alltäglichen Fortbildung für die Atemschutzkarriere eines Feuerwehrmannes durfte Jens Elm in der vergangenen Woche teilnehmen, als er die Möglichkeit nutzte, an die staatliche Feuerwehr Schule Würzburg zu reisen und sich dort mit dem sogenannten Brandhaus vertraut zu machen.

Über zwei Tage hinweg wurden dort Übungseinheiten zur Rettung von Personen und Bergung von Gefahrgutgegenstände bei Brandeinsätzen vermittelt. Neben der theoretischen Schulung wurden mehrere Szenarien besonders realitätsnah im Brandhaus geübt. Dieses mehrstöckige Haus wurde speziell für diesen Zweck gebaut und verfügt über die Möglichkeit, Brandeinsätze, wie z.B. einen Küchenbrand, zu simulieren. Ebenso können Vorkommnisse wie ein sogenannter „flash over“ kontrolliert herbeigeführt werden, um den richtigen Umgang zu schulen, jedoch stets unter Beobachtung des Lehrers. Die Übungen mit echtem Feuer stellen eine realistische Nachahmung eines echten Einsatzes da und gelten für viele als einer der wichtigsten Erfahrungen im Feuerwehrleben eines Atemschutzgeräteträgers.

Nach Abschluss der Übung fand eine Nachbesprechung und Analyse statt. Neben Lob und Verbesserungshinweisen erhielten die teilnehmenden Kameraden ebenfalls Tipps für den Realeinsatz, wie sich manches sicherer und einfacher gestalten lässt.

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Ölspur beseitigt

Eine längere Ölspur beschäftigte die Einsatzkräfte am Freitag Nachmittag. Gegen halb 4 meldete eine Anruferin der ILS Nürnberg, dass ab dem Kreisverkehr an der B2 bei Eschenau eine teils starke Fahrbahnverunreinigung aufzufinden war.

Nach der ersten Erkundung wurde mit der Beseitigung der Ölspur begonnen, was die besondere Aufmerksamkeit der Einsatzkräfte forderte, weil keine Vollsperrung möglich war, sodass die Arbeiten zwischen dem fließenden Verkehr stattfanden. Währenddessen traf die Information ein, dass sich die Ölspur von der B2 an bis nach Kleinsendelbach verläuft und dass dort die Kameraden der Feuerwehr Kleinsendelbach ebenfalls mit der Beseitigung beschäftigt waren.

Aufgrund der Tatsache, dass gerade in den Kurven erhöhte Mengen an Öl auf der Fahrbahn war und somit womöglich Lebensgefahr für Motorradfahrer herrschte, konnte das Warten auf eine Straßenreinigungsfirma nicht in Betracht gezogen werden, sodass die Kameraden die gesamte Strecke bis zur Landkreisgrenze „per Hand“ kehrten, eine schweißtreibende Arbeit bei den sommerlichen Temperaturen.

Auch bei diesem Einsatz fanden aufgrund der temporären Sperrungen von Straßenabschnitten, Kreisverkehrsausfahrten oder Abbiegerspuren teils abenteuerliche Szenen und Verhaltensweisen von einigen Autofahrer statt, welche kurzerhand die Absperrungen, beispielsweise über die Gegenfahrbahn, umfuhren und dadurch die Einsatzkräfte und andere Verkehrsteilnehmer massiv in Gefahr brachten.


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