In der Nacht von Montag auf Dienstag wurde die Feuerwehr in den Ortsteil Eschenau alarmiert. Die Bewohner eines landwirtschaftlichen Anwesens bemerkten Feuer in einem Dachstuhl einer Halle und verständigten daraufhin den Notruf.

Die ersteintreffenden Einsatzkräfte der Feuerwehr Brand begannen umgehend mit den Löscharbeiten: Ein Atemschutztrupp übernahm die Brandbekämpfung sowohl von außen als auch vom inneren Bereich der Halle. Mit Hilfe der Drehleiter der Feuerwehr Eschenau wurden die Löscharbeiten über das Dach fortgesetzt und mit einer Wärmebildkamera auf weitere Glutnester überprüft. Teil der Zwischendecke wurden zur Kontrolle geöffnet. Die eingesetzten Trupps wurden anschließend von der Dekon-Einheit der Feuerwehr Frohnhof in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Forth dekontaminiert.

Dank dem schnellen Eingreifen und der reibungsfreien Zusammenarbeit aller Feuerwehren sowie aber auch den ersten Löschversuchen der Eigentümer mit einem Gartenschlauch konnte ein Ausbreiten des Feuers verhindert werden. Weiter waren Einsatzkräfte der Feuerwehr Heroldsberg, der Landkreisführung, dem Rettungsdienst, dem Technischen Hilfswerk sowie eine Polizeistreife mitalarmiert. Der Einsatz sowie die Aufräumarbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden an.


Zur Mittagszeit ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der Bundestraße B2 nahe der Ortseinfahrt Brand. Aus noch ungeklärter Ursache verlor ein Fahrer die Kontrolle über seinen PKW und kollidierte mit den Verkehrszeichen neben der Ampelanlage. Das Fahrzeug kam auf der Verkehrsinsel zum Stehen.

Die herbeigerufene Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab und übernahm die Betreuung des Patienten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Zudem wurde der Brandschutz durch die Einsatzkräfte sichergestellt. Im weiteren Verlauf wurde die Fahrbahn von den Trümmerteilen gereinigt und die Einsatzstelle anschließend der Polizei übergeben.


Am vergangenen Freitag ereignete sich ein Verkehrsunfall am Ortsausgang in Eschenau in einem Kreuzungsbereich. Eines der beteiligten Fahrzeuge löste daraufhin einen automatischen Notruf (eCall) aus und führte zur Alarmierung der Feuerwehren aus Eschenau und Brand. Die Feuerwehr betreute die verletzte Person bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und regelte den Verkehr. Die Einsatzstelle wurde von der Feuerwehr Eschenau abgearbeitet, sodass die Brander Einsatzkräfte zeitnah wieder einrücken konnten.


Als sich der Nachwuchs der Jugendfeuerwehr Brand im Dezember zum letzten Dienst des Jahres 2025 traf, wartete eine ganz besondere Überraschung auf sie: Gleich zu Beginn durfte Michael Gebhardt, Leiter der VR Bank Filiale in Brand, als Gast begrüßt werden. Denn auch in diesem Jahr unterstützt die VR Bank Bamberg-Forchheim die Freiwillige Feuerwehr Brand erneut mit einer großen Spende für die Jugendgruppe in Höhe von 400 Euro.

Filialleiter Michael Gebhardt zeigte sich beeindruckt von der Größe der Jugendgruppe – im kommenden Jahr werden es über 25 Jugendliche sein – und dankte ihnen sowie den aktiven Feuerwehrdienstleistenden für ihr Engagement im Ehrenamt. Als Zeichen der Würdigung und Wertschätzung überreichte er den symbolischen Scheck der VR Bank Spende. Spenden wie diese ermöglichen es, dem Feuerwehrnachwuchs dieses Hobby auch weiterhin frei von Kosten anzubieten, Ausrüstung zu beschaffen oder Ausflüge zu realisieren.


Feuer am Campingplatz

Kurz vor Mitternacht wurden die Feuerwehren aus Brand, Röckenhof und Kalchreuth zu einem vermeintlichen Kleinbrand an den Campingplatz am Kreuzweiher alarmiert. Gemeldet wurde dort ein brennendes Vorzelt, jedoch stellte sich bei Eintreffen der ersten Kräfte aus Röckenhof heraus, dass eine größere Dauercamper-Unterkunft bereits in Vollbrand stand.

Während die Einsatzkräfte der drei Feuerwehren unmittelbar unter Atemschutz mit der Brandbekämpfung begonnen haben, wurde die Alarmstufe erhöht, um weitere Kräfte an den Kreuzweiher zu alarmieren. Die Einsatzstelle wurde außerdem großflächig ausgeleuchtet, im Feuer befindliche Gasflaschen gesichert und die Löschwasserversorgung sichergestellt. Für die Nachlöscharbeiten unterstützte der Campingplatz-Besitzer mit einem Bagger, um Zugang zu die Glutnestern zu schaffen. Die im Einsatz befindlichen Atemschutzgeräteträger wurden anschließend fachgerecht dekontaminiert.

Der Einsatz dauerte bis tief in die Nacht an: Nach den Aufräumarbeiten vor Ort wurde am Gerätehaus die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wiederhergestellt. Kurz vor 4 Uhr konnten die Kameraden der Feuerwehr Brand das Gerätehaus verlassen, ehe sie sich um 9 Uhr wieder zu den finalen Aufräumarbeiten zusammenfanden.

Im Einsatz waren knapp 100 Einsatzkräfte, unter anderem von den Feuerwehren aus Brand, Röckenhof, Kalchreuth, Forth, Frohnhof, Heroldsberg, Oberschöllenbach und Uttenreuth.


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