Grisu - Kindergruppe


Erste Hilfe – ist doch kinderleicht!

Die Kindergruppe der Feuerwehr Brand erhielt am Samstag, 10. März 2018, Besuch von Rettungssanitäter-Schülerin Rebecca und Jugendsanitäter Moritz von der BRK-Wache in Kleingeschaidt. Beide führten die Grisus in die Erste Hilfe ein. Was ist zu tun, wenn man eine hilflose Person auffindet? Wie bringt man jemanden in die stabile Seitenlage? Welche Verbände gibt es und wie geht die Herz-Lungen-Wiederbelebung? Nachdem die Jungs den Ausführungen gefolgt waren, durften sie selbst ausprobieren, was ihnen vorher gezeigt wurde.




Fahrersicherheitstraining

Wie schnell es einen aus der Kurve tragen kann und dabei weitere, unbeteiligte Verkehrsteilnehmer zu Schaden kommen könnten, erfuhr der Feuerwehrnachwuchs der Kindergruppe GRISU beim ersten Treffen des Jahres 2018 auf der Carrera-Rennbahn des Rennbahncenters Franken in Kleingeschaidt bei einem „Fahrersicherheitstraining“. Nach ein paar Aufwärmrunden folgte das Qualifiying zum anschließenden Rennen. Aufs Treppchen schafften es Felix, Elias und Jamie.


Nägel schneiden für echte Kerle

Mit Maniküre oder Nagellack hatte das Kinderfeuerwehrtreffen am 7. Oktober 2017 nichts zu tun. Hier war eher handwerkliches Geschick gefragt. Doch warum sollte man Nägel schneiden? Zum Beispiel, um die Verletzungsgefahr bei einem Überstand zu verringern. Einige mit überstehenden Nägeln und Schrauben präparierte Dachlatten und zur Verfügung stehendes Werkzeug (Seitenschneider, Beißzange, Eisensäge und Hammer) sollten so von den Grisus bearbeitet werden, damit hiervon keine Gefahr mehr ausgeht.

Die Nägel wurden größer und auch das Werkzeug. So kamen nach und nach Bolzenschneider, Winkeltrennschleifer und auch die hydraulische Rettungsschere zum Einsatz – bei deren Benutzung wurde allerdings ein altes Auspuffrohr verwendet.

Es ist nicht auszuschließen, dass der eine oder andere Junge am Tag danach Muskelkater verspürte, bedurfte es doch einiger Anstrengung, einen Zimmermannsnagel mit dem Bolzenschneider durchzuzwicken.

Stolz waren die Jungs, dass sie zusammen mit dem Geräteführer Jens Elm, das Auspuffrohr in kleine Stücke schneiden durften. Danach ging sogar das Aufräumen des verbrauchten Materials und des Werkzeugs ohne Murren vonstatten.


Schaumschläger

Was schäumt wie stark und wie bringt man es am besten zum Schäumen? Die GRISUS probierten am Samstag, 13. Mai 2017, aus, wie gut sich Seife, Duschgel, Badeschaum, Spülmittel und Waschpulver aufschäumen lassen. Dazu benutzten sie Hände, Löffel, Schneebesen und Strohhalme. Doch für was benötigt die Feuerwehr Schaum? – Ist doch klar! Als Löschmittel!
Dass der im „Handbetrieb“ erzeugte Schaum nur in geringen Mengen zur Verfügung steht und es ziemlich lange dauert, bis man ihn so fest hat, dass er zum Ersticken eines Feuers geeignet ist, erkannten die Jungs sehr schnell und so lag es nahe, dass Löschschaum im „Echtbetrieb“ erzeugt wird. Dazu räumten sie aus dem LF 8 sämtliche Gerätschaften heraus, die sie für nötig befanden. Nicht jedes Teil bestand die Prüfung und musste wieder aufgeräumt werden. Schließlich war alles für einen Schaumangriff vorbereitet und ein kleiner Schaumteppich ergoss sich ruckzuck aus dem Kombischaumrohr. Rechtzeitig vor dem drohenden Gewitter waren alle Utensilien wieder sauber aufgeräumt.



GRISU-Gruppenstunde „Schützen“

Die GRISUS erfuhren am Samstag, 8. April 2017, was sich hinter dem Schlagwort „Schützen“ bei der Feuerwehr verbergen kann: unter anderem der Schutz der Umwelt. Es bedarf dazu keines Einsatzes, jeder kann einen kleinen Beitrag dazu leisten. Bei der Kindergruppe geschah dies in Form eines Insektenhotels. So sägten und hämmerten die Jungs am Vormittag, bis ein wohnliches Zuhause für manches nützliches Insekt entstand – nebenbei wurden das handwerkliche Geschick und die Teamarbeit gefördert. Eingerichtet wurde das Insektenhotel anschließend mit Buzln (Kiefernzapfen), Stroh, Schilf, Schneckenhäusern, Rinde und Astscheiben, die die Kinderfeuerwehrler mit zum Treffen brachten. Das Ergebnis kann sich sehen lassen! Es hängt nun in der Nähe des Feuerwehrhauses und wartet auf seine künftigen Bewohner.




Besuch der Rettungswache Kleingeschaidt

Die Grisus begaben sich am Samstag, 17. September, nach Kleingeschaidt, um die dortige BRK-Rettungswache zu erkunden. Julian und Timo von den Ehrenamtlichen erwarteten bereits die Gäste und nahmen sie in Empfang. Zuerst stellten sie die Räumlichkeiten vor, ehe es in die Fahrzeughalle ging. Sogleich hörte man die Alarmierung der Bereitschaft, die zu einem Notfall gerufen wurde, und die Kinderfeuerwehrler erlebten das Ausrücken hautnah. Danach wandte man sich der Ausrüstung der BRK-Helfer zu und konnte feststellen, dass einige Gerätschaften bei der Feuerwehr ebenso wie beim Rettungsdienst vorkommen, zum Beispiel Stromerzeuger, Lichtmasten, Verbandsmaterial oder Krankentragen. Der Feuerwehrnachwuchs erfuhr, wie man eine Infusion legt und durfte beim Vorbereiten selbst mit Hand anlegen. Erstaunt waren die Kinder auch, wie viele Medikamente im Notfallrucksack, der rund 15 kg wiegt, und im Rettungswagen vorhanden sind. Julian stellte diesen sehr ausführlich vor. Beim Messen der Sauerstoffsättigung kam es regelrecht zu einem Wettbewerb, wer den niedrigsten Wert hat. Dank einer Kicherattacke gewann Elias. Fasziniert waren sie von den vielen Funktionen der Krankenliege im Rettungswagen. Vakuum-Matratze, Schaufeltrage und ein Transport(roll)stuhl nahmen sie ebenfalls unter die Lupe und ehe man sich versah, galt es auch schon wieder, die Rückfahrt anzutreten. Mit einem kleinen Dankeschön auf beiden Seiten verabschiedete man sich und wird sich schon bald wiedersehen - am Tag der offenen Tür am kommenden Samstag.



Das Runde muss ins Eckige - Gemeinsamer Ausflug der Jugendgruppe und GRISU

Sepp Herbergers Definition von Fußball stand auf den Übungsplänen der Jugendfeuerwehr und der Kinderfeuerwehrgruppe. Als sich herausstellte, dass es sich hierbei um einen Vormittag in einer Soccerhalle handeln würde, war der Jubel groß. 13 Jungs machten sich am Samstag, 13. Februar 2016, mit drei Betreuern auf den Weg, die Kugel möglichst oft im gegnerischen Tor zu versenken. Nachdem sich die Mannschaften gefunden hatten, folgten schnelle Ballwechsel auf beiden Seiten sowie zahlreiche Tore. Am Ende gab es ein Unentschieden im zweistelligen Bereich, bei dem die Höhe keine Rolle mehr spielte, denn wichtiger war der Spaß am gemeinsamen Spiel.


Jahresabschluss

Am Samstag, 12. Dezember 2015, traf man sich zum Jahresabschluss im Feuerwehrhaus Die Kindergruppe ließ in gemütlicher Runde die Unternehmungen des zu Ende gehenden Jahres Revue passieren und bedankte sich bei den Unterstützern persönlich für die erhaltenen Zuwendungen. Auch die Grisus gingen nicht mehr leeren Händen nach Hause. Sie erhielten ihren Terminplan für das kommende Jahr sowie einen "Schutzengel", der sie bis zum nächsten Treffen am 9. Januar, begleiten möge - gerne auch länger.




Basteln mit den Grisus

Der Feuerwehrnachwuchs aus Brand machte sich am Samstag, 17. Oktober 2015, mit den Betreuern auf den Weg ins Forther Seniorenzentrum. Im Gepäck hatten sie der Jahreszeit entsprechendes Bastelmaterial, das sie gemeinsam mit den Senioren zu Dekorativem gestalten wollten. Zudem gab es in einem Fühlsäckchen eine Auswahl von Herbstfrüchten wie Kastanien, Eicheln, Nüssen, Quitten und Hagebutten zu erraten. In Döschen gab es verschiedene Kräuter, die es an ihrem Duft zu erkennen galt. Das Würzkraut, das hauptsächlich in Suppen Verwendung findet, wurde von den meisten gleich erkannt. Am Ende konnten sich die entstandenen Werke, beispielsweise ein Kaminfeuer, Igel im Laubhaufen oder Pilze auf der Wiese, sehen lassen. Nach der Präsentation der Ergebnisse hieß es aufräumen und es ging wieder nach Hause.





GRISU in Gschaa

Die Brander Kinderfeuerwehrgruppe „Grisu“ machte sich am Samstag, 19. September 2015, auf nach Kleingeschaidt, um dort einen „Feuerwehrschatz“ zu entdecken: eine historische Feuerwehrpumpe mit passender Zugmaschine. Beides bewährte sich in der Vergangenheit bei drei Großbränden in der Ortschaft sowie bei Bombenangriffen in Nürnberg während des Zweiten Weltkriegs.

Der Kleingeschaidter Kommandant Dietmar Horlamus nahm die Brander in Empfang und führte sie zum gemeindlichen Löschteich - einer früheren Viehtränke. Dort wartete bereits Fritz Ziegler, der sich in mühevoller Handarbeit liebevoll um die Restaurierung der 75 Jahre alten Pumpe sowie deren Zubehör kümmerte und für die laufende Instandhaltung "seines Babys" sorgt. So konnte er das schon zweimal geplante Verschrotten der alten Ausrüstung verhindern. Er erklärte die Pumpe, nach deren Prinzip auch heute noch die modernen, leistungsfähigeren Pumpen hergestellt werden, und zeigte dem Feuerwehrnachwuchs, wie man sie benutzt. Mit Unterstützung der Großen legten die Grisus eine Saugleitung und bereiteten einen Löschangriff vor. Dietmar Horlamus nahm die betagte Pumpe in Betrieb und die Freude war groß, als aus den Strahlrohren tatsächlich Wasser kam. Dass hier auch einiger Druck dahinter steckte, merkte man vor allem am historischen Strahlrohr, das bisweilen von vier Kindern gehalten werden musste. Wie es sich gehört, haben alle am Ende beim Aufräumen mitgeholfen und sich bedankt, dass man den Kleingeschaidter Feuerwehrschatz ausprobieren durfte - ein nicht alltägliches Erlebnis.








Heißkaltes Vergnügen

Die Brander Nachwuchsfeuerwehrler begaben sich am vergangenen Samstag, 14. Februar, aufs Eis.

Nachdem im dritten Jahr in Folge der Brander Weiher nicht so zugefroren war, dass man darauf hätte Schlittschuhfahren können, wichen die GRISUS und die Jugendfeuerwehrler in die Nürnberger ARENA aus. Dort konnten sie sich auf der kleinen, eigens reservierten, Eisfläche nach Belieben austoben und kamen bisweilen ganz schön ins Schwitzen.. Für die, die es etwas gemütlicher haben wollten, gab es auf der Nebenfläche ein Eishockeyspiel einer Privatmannschaft zur Unterhaltung. Nach zwei Stunden ausgiebiger sportlicher Betätigung dürfte mancher in der folgenden Nacht einen seligen Schlaf gehabt haben.


GRISU hinter Schloss und Riegel

Die Kinderfeuerwehrgruppe Grisu machte sich auf den Weg nach Uttenreuth zur Erkundung der Polizeidienststelle Erlangen-Land.

Polizeihauptkommissar Olaf Müller nahm die Gruppe in Empfang und beäugte jeden Einzelnen genauestens, bevor er alle die Sicherheitsschleuse passieren ließ. Er erklärte die verschiedenen Abschnitte des Gebäudes, in denen sich unter anderem der Gesprächstresen für Bürger, die sich beschweren, eine Anzeige oder Suchmeldung abgeben wollen, die Einsatzleitstelle und die Räume zur erkennungsdienstlichen Ermittlung befinden. Von belustigend bis flau reichte die Gefühlsspanne beim „Probeeinsitzen“ in der Arrestzelle. Für eine Nacht ohne jeglichen Komfort sind hierfür 75 Euro zu bezahlen. Nach der Besichtigung eines Polizeifahrzeuges und vielen Informationen zu den Aufgaben der Polizei sowie deren Ausrüstung hieß es wieder Abschied nehmen.

Mit Polizist Müller wird es für einige Kinder ein Wiedersehen geben – bei der Ausbildung zum Fahrradführerschein.




GRISU - Besuch bei den Profis

Die Grisus machten sich am Samstag, 15. März, auf den Weg nach Erlangen und besuchten dort die Ständige Wache. Kreisbrandmeister Roland Zeilinger nahm sich extra für die Brander den Vormittag frei, um sie durch die Wache zu führen. Angefangen von den Schichtbetrieben, über aktuelle Einsätze in Erlangen und dem Tagesablauf eines Berufsfeuerwehrmannes erfuhren die Kinder und Betreuer viel Wissenswertes. So manches Feuerwehrauto wäre gerne mit nach Hause genommen worden. Die Erkundungstour führte auch in Bereiche, die beim jährlichen "Tag der offenen Tür" im September den Besuchern verschlossen bleiben. Dazu gehörten der Ruhebereich und die Küche ebenso wie die Funkeinsatzzentrale, die Atemschutzwerkstatt oder die Atemschutzübungsstrecke, die die GRISUS ausprobieren durften - allerdings ohne Verdunkelung oder Einnebeln! Der Höhepunkt war der Schlauchturm, von dem man leider bei dem wolkigen Himmel nur einen eingeschränkten Blick über Erlangen und seine Umgebung genießen durfte. Leider war die Zeit viel zu schnell vergangen und es musste die Rückfahrt angetreten werden - immerhin durften die Kinder in einem Feuerwehrauto, dem Mehrzweckfahrzeug der Eschenauer Kameraden, zum Ausflug fahren!



GRISUS "besonderer Einsatz"

Das erste Treffen von GRISU im Jahr 2014 stand ganz im Zeichen eines Sozialprojektes. Zusammen mit den Betreuern verbrachten die Kinder einen Vormittag im Diakonischen Zentrum in Forth, um den Bewohnern Gesellschaft zu leisten und über ihre Erlebnisse in der Feuerwehr zu berichten. Zur Veranschaulichung dienten mitgebrachte Gegenstände aus dem Feuerwehrauto und eine kleine Fotopräsentation der vorangegangenen Gruppenstunden. Die anfängliche Scheu verflog schnell und man kam generationsübergreifend ins Gespräch. Vor allem die älteren Damen konnten von Feuerwehreinsätzen berichten, da sie in den Kriegsjahren, in denen ihre Männer kämpfen mussten, die Arbeit der Feuerwehr übernahmen - und das mit sehr bescheidenen Mitteln im Gegensatz zu heute.

Dieser "besondere Einsatz" war für beide Seiten eine interessante Erfahrung und es wurde dem Feuerwehrnachwuchs bestätigt, dass in seinen Ausführungen "viele allgemein interessante Informationen enthalten waren, wie beispielsweise über die ,112', die ,5-Ws', oder welches Feuerwehrwissen und -können bereits in jungen Jahren vermittelt wird"


GRISU sagt DANKE

Die Kindergruppe GRISU feierte mit Eltern und Geschwistern am 14. Dezember eine Weihnachts-/Jahresabschlussfeier, zu der auch alle Spender und Gönner von GRISU eingeladen waren. Die Kinder haben im Vorfeld individuelle Weihnachtskarten mit einem Dank für die erhaltene Unterstützung gebastelt, die sie an diesem Nachmittag den anwesenden Spendern übergaben. Während die Großen bei Kaffee und Kuchen eine gute Unterhaltung pflegten, tobte sich der Nachwuchs lieber auf dem Festplatz aus.

GRISU startet wieder am Samstag, 11. Januar. Treffpunkt ist bereits um 9.30 Uhr! am Feuerwehrhaus.


GRISU auf Zeitreise

Am 19. Oktober war es nun soweit und 14 von insgesamt 17 Kindern konnten sich am Ausflug in das Laufer Industriemuseum beteiligen. Zusammen mit drei Betreuern fuhren sie mit dem Bus nach Lauf. Im Vorfeld wurde eine Führung mit Museumspädagogen gebucht, die den Kindern die noch bis zum 5. Januar 2014 laufende Ausstellung „Feuer und Flamme“ näher brachten. Dazu gehörten ebenso Experimente zum Thema „Brennen und Verbrennen“ wie das Nachstellen einer Löscheimerkette. Dabei wurde das Wasser aus dem Wasserspielplatz mit „Lederbeuteln“ geschöpft und sollte bis zum Brandherd weitergereicht werden. Es dauerte, bis eine gewisse Ordnung herrschte und tatsächlich Wasser beim „Feuer“ ankam. Damit war sehr schnell klar, warum in vergangenen Zeiten Häuser, Siedlungen, ja ganze Städte ein Raub der Flammen wurden. In der Ausstellung selbst stellte ein Wählscheibentelefon zum Absetzen eines Notrufes manchen vor ein Problem. Jedoch konnte es schnell gelöst werden und auch die Entstehung der Notruf-Nummer 112 wurde erklärt. Welchen Schaden ein in Brand geratener Weihnachtsbaum anrichten kann, konnte ebenso bestaunt werden, wie viele weitere Exponate rund um das Feuerwehrwesen. Aus dem Fundus der Schutzkleidungen durften die Kinder einige „Probetragen“, ehe es wieder hieß, den Heimweg anzutreten.

Dank der finanziellen Unterstützung durch die Sparkasse Erlangen, die anlässlich des ersten Geburtstags von GRISU eine Spende durch den stellvertretenden Sparkassen-Geschäftsstellenleiter von Brand, Roland Elm, überreichen ließ, konnte der Ausflug in das Laufer Industriemuseum für die Kinder kostenfrei ermöglicht werden.



Erste Hilfe für GRISU

Besuch bekamen die GRISUS am Samstag, 12. Oktober, vom Leiter der BRK-Bereitschaft Erlanger Oberland Hans-Jürgen Seeg. Er gab viele Tipps, was man tun kann, wenn es einem anderen nicht gut geht. Das einfachste ist, denjenigen anzusprechen und zu berühren, um zu erfahren, warum es so ist. Danach richtet sich ja auch, ob man fachmännische Hilfe benötigt oder ob man selbst helfen kann.

Mit Schrammen am Knie oder den Ellenbogen haben alle Kinder Erfahrungen. Wie diese richtig erstversorgt und verbunden werden, zeigte Hans-Jürgen Seeg. Danach waren die GRISUS selbst an der Reihe und übten das Verbinden. Erstaunlich ist die Stabilität der gold-silberfarbenen Rettungsdecke. Einmal in sie eingewickelt, kann eine Person mit Hilfe der Decke sogar angehoben werden, um sie umzulagern.

Mächtig aus der Puste kamen die Jungen und Mädchen bei der abschließenden Herzdruckmassage. Eine kleine "Hausaufgabe" gab es noch mit auf den Nachhauseweg. Die GRISUS sollten ihre Eltern fragen, ob der Verbandskasten im Auto noch gebrauchsfähig oder schon abgelaufen ist, denn nach dem Verfalldatum kann es sein, dass die Pflaster nicht mehr kleben und die Wundverbände nicht mehr steril sind.





GRISU - Geburtstagsfeier am 13. Juli

Für diesen Samstag war ursprünglich die Feuerwehrhausübernachtung der GRISUS geplant. Da kurz vorher der "erste Geburtstag" der Kindergruppe war, entschlossen sich die Betreuer, kurzfristig aus der Übernachtung eine Geburtstagsparty zu machen.

Es wurden die Familien der GRISUS eingeladen, ebenso die Feuerwehrführung und alle Betreuer, die im Laufe des Jahres bei den Gruppenstunden mitgewirkt haben. Besonders erfreulich war, als im Vorfeld bekannt wurde, dass die Kindergruppe finanzielle Unterstützung erfahren sollte. Die Feier bot den passenden Rahmen und Reinhold Leibold wurde zur Feier miteingeladen. Er überbrachte eine Spende seines Arbeitgebers, der ING-DiBa, der das Engagement im Ehrenamt auf diese Weise fördern möchte. Für einen Teilbetrag der Summe wurden für die GRISUS T-Shirts und Käppis angeschafft. Auch die örtlichen Geldinstitute, Raiffeisenbank und Sparkasse, ließen durch Roland Elm Geburtstagsgrüße übermitteln und mitteilen, dass auch sie mit Spenden die Arbeit in der Feuerwehrkindergruppe unterstützen. So sponserte die Raiffeisenbank die Party und die Sparkasse finanziert im Herbst den Ausflug, den die GRISUS am Samstag, 19.Oktober, unternehmen werden. Elke Elm bedankte sich bei Frank Bayer, der jederzeit zur Verfügung stand und bei Jens Elm, der ebenfalls bei allen Gruppenstunden mitwirkte. Anette Heindl ließ es sich nicht nehmen, im Namen der Eltern den Dank für die hervorragende Betreuung der Kinder, die allesamt gerne zu den Gruppenstunden kommen, zu überbringen.

Während die Großen beim gemütlichen Teil blieben, hatten die Kinder Spaß an den Spielstationen. Nach Einbruch der Dämmerung wurde ein kleines Lagerfeuer entzündet. Joachim Stephan bereitete einen Nachtcache vor, der zu später Stunde abgegangen wurde. Gegen 23.30 Uhr hieß es dann Rückzug in den Schlafsack, aber an schlafen war noch lange nicht zu denken. Nach einer kurzen Nacht wurden die Kinder nach dem Frühstück wieder von den Eltern abgeholt. Was man so hörte, könnte man das ja jedes Wochenende machen...




Festumzug beim ASV Forth

Der ASV Forth feierte sein 125-jähriges Bestehen unter anderem mit einem Festumzug am Sonntag, 23. Juni. Die Grisus waren stark vertreten und ergänzten prima die Mannschaft, von der einige Aktive zur Straßenabsperrung, Bedienung der Festgäste und zur Essensausgabe abgestellt werden mussten. Auch wenn sie von dem einen oder anderen mit der Jugendfeuerwehr verwechselt wurden, war die Zustimmung bei den Zuschauern immens. "Des is ja a a scheene Drubbn!" oder "Däi schaua ja a schee aus!" war des Öfteren zu hören. Nach dem ausgedehnten Umzug konnten sie sich mit Bratwurstbrötchen oder Kuchen sowie Getränken stärken, bevor es wieder nach Hause ging.


Wasser marsch!

Was müssen die Grisus brav gewesen sein, dass bei der vergangenen Gruppenstunde nach langer Regenphase die Sonne vom Himmel lachte und angenehme Temperaturen herrschten. Genau passend zum Thema "Wasser marsch!".

Das LF 8 war bereits in Stellung gebracht und das "brennende Haus", die Zielspritzwand, wartete auf Abkühlung. Die Grisus waren aufgefordert, die benötigten Gerätschaften zum Löschen mit Unterstützung der Betreuer aus dem Fahrzeug zu entnehmen. Beim Zusammenfügen der einzelnen Teile merkten sie, dass nicht immer alles zueinander gehört, was passend aussieht, und dass sich der Hydrant ganz schön betteln lässt, bevor das Wasser läuft. Doch gemeinsam erreicht man das Ziel! Mit dem Befehl "Wasser marsch!" kam das ersehnte Nass aus den D-Strahlrohren. Die "Großen" unter den Kleinen durften ein C-Rohr benutzen, jedoch wurde nur mit dem Wasserdruck aus dem Hydranten gespritzt. Am Ende dieser Übung waren die meisten pitschepatschenass und man sah lächelnde Kinder, die mit der Sonne um die Wette strahlten.





Kindergruppe kam gut an

Am darauf folgenden Sonntag, dem 12. Mai, beteiligten sich sieben Grisus am Festumzug der Feuerwehr Simonshofen, die das 125. Gründungfest feierte. "Oh, sind die süß!" oder "Schau mal, in Brand sind auch schon Kinder bei der Feuerwehr!" hörte man des öfteren beim Zug durch die Straßen. Die positive Resonanz spiegelte sich auch im Beifall der Zuschauer wider. Mit Stolz trugen die Kinderfeuerwehrler abwechselnd die Tafel mit der Aufschrift „Freiwillige Feuerwehr Brand“. Im Festzelt angekommen, spendierte die Mannschaft ihnen Bratwurstbrötchen, Kuchen und Getränke.


Grisus im Jagdfieber

Während der letzten Grisu-Gruppenstunde am Samstag, 11. Mai, begaben sich Kinder und Betreuer auf Schnitzeljagd. Wie es dem Namen des Spieles zu entnehmen ist, galt es, Schnitzel aufzuspüren. Doch keine Sorge, es waren weder rohes Fleisch oder frisch gelegte Eier in Brand versteckt. Die Grisus brauchten Kombinationsgabe, Orts- und Pflanzenkenntnisse, um die Hinweise, die in den Brander Straßen angebracht waren, zu finden. Am Ende hatten sie alle Zutaten für ein gut schmeckendes Schnitzel zusammen und mussten die markierten Buchstaben zu einem sinnvollen Lösungswort zusammenfügen. Als dies geschafft war, bliesen die Betreuer zum großen Halali in die Bauernmetzgerei Prütting, in der die Kinder ihre verdiente Beute in Empfang nehmen konnten - SCHNITZEL(brötchen).

Ein herzliches Dankeschön an Stefan Prütting, der die Jagdbeute für die Grisus zur Verfügung stellte.



Advents-, Weihnachts- und Jahresabschlussfeier

Am 15. Dezember trafen sich die Grisus mit ihren Eltern, Geschwistern und den Betreuern im Feuerwehrhaus zu einer gemütlichen Runde, um auf das vergangene halbe Jahr zurückzublicken, sich gegenseitig Gutes zu wünschen und sich bei Kaffee, Kakao, Kinderpunsch und Selbstgebackenem auf die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage zu freuen.



Notruf 112 - und was kommt danach?

In der Gruppenstunde am 17. November kam der Notruf zur Sprache. Im Rahmen des Brandschutzerziehungsunterrichtes in der dritten Klasse wurde dieser bereits zusammen mit der Feuerwehr geübt. Die Kinder konnten sich bei der Wiederholung recht gut daran erinnern, so dass wir uns sehr schnell damit befassen konnten, was denn danach alles so passiert.

Dazu dachten wir uns folgendes aus:
Jens wollte sich sein Mittagessen wärmen. Leider passte er nicht gut auf und es fing zu brennen an. Zwar versuchte er noch, den Topf vom Herd zu ziehen, aber es war schon zu spät. Er verbrannte sich die Finger und der giftige Rauch machte ihn bewusstlos. Deshalb stürzte er und zog sich eine Platzwunde am Kopf und einen gebrochenen Arm zu.

Niklas setzte nun den Notruf ab und folgte den Anweisungen der "Leitstelle". Er wartete auf die Feuerwehr, um sie an die Unglücksstelle zu führen. Elke alarmierte über das 2-Meter-Band die Einsatzkräfte in der Fahrzeughalle und rief über Telefon den Rettungsdienst. Der Angriffstrupp (Frank und Joe) kam unter Atemschutzausrüstung und mit (trockener) Wasserversorgung die Treppe hoch und Niklas deutete auf den Brandherd hin. Nachdem sie die Tür abgetastet hatten, öffneten sie diese und ein ganzer Schwall Diskonebel-Rauch kam heraus. Jens hatte sich vorher in der Küche positioniert und der Angriffstrupp musste ihn finden. Nachdem das Opfer ohne Bewusstsein war, forderte der Angriffstrupp die Krankentrage an. Ein zweiter Trupp (Martin und Joshua) brachte die Trage, Decke und den Notfall-Rucksack mit. Jens wurde zum Verletztenablageplatz im Schulungsraum gebracht und betreut, bis die Rettungssanitäter (Bettina und Matthias) eintrafen. Diese übernahmen den Patienten und versorgten ihn fachmännisch. Als dieser transportfähig war, wurde er in den Rettungswagen verladen.

Das ablaufende Geschehen, das sich nach dem Notruf ereignete, wurde den Kindern Schritt für Schritt von Elke erläutert. Bettina und Matthias erklärten viele wichtige Dinge rund um die Erstversorgung bei Notfällen. Die Grisus durften bei der Versorgung der Verletzungen mithelfen und sich im Rettungswagen umschauen. Dort bekamen sie ebenfalls viele Dinge erklärt.

Den strahlenden Mienen zu urteilen, war dies eine sehr erfolgreiche Gruppenstunde, die allen Beteiligten sehr viel Spaß gemacht hat.





Tucherland

48 Kinder und sieben Betreuer aus den Wehren Brand, Eschenau und Kalchreuth/Röckenhof fuhren gemeinsam am Samstag, 13. Oktober 2012, ins Tucherland nach Nürnberg.

Dort wurden sie in sechs Gruppen aufgeteilt und dabei munter durchgemischt. Im gesamten Tucherland waren Fragekärtchen versteckt, die die Kinder finden und beantworten mussten, um ein riesiges Puzzle zu gestalten. Bisweilen waren die Fragen auf die einzelnen Wehren zugeschnitten, so dass sie nur von den Kindern der entsprechenden Wehr beantwortet werden konnten. Da war Teamgeist gefordert. Die Zeit verging wie im Fluge und selbst die Betreuer waren überrascht, wie reibungslos der Ausflug von statten gegangen ist. Schließlich kannten sich die wenigsten und keiner wusste, wie die Kinder zusammen harmonieren würden. Jedenfalls, so beschloss man spontan auf der Heimfahrt, sollte dies nicht die letzte gemeinsame Unternehmung gewesen sein.



Fahrzeugkunde am 15. September 2012

Wie große Feuerwehrmänner konnten sich die Grisus fühlen, denn sie durften im großen Feuerwehrauto mitfahren. Die elf Kinder, die zur Gruppenstunde kamen, wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Während die Einen mit dem Auto auf große Fahrt gingen, zogen die anderen das "große" Los. Mit Hilfe der Gerätekundekärtchen wurden so die Gerätschaften ermittelt, die von Frank Bayer, Stefan Eckert und Elke Elm erklärt und vorgeführt wurden. Nach einer kurzen Pause wurden die Gruppen gewechselt, so dass jeder einmal im Feuerwehrauto mitfahren konnte. Alle waren davon so begeistert, dass sie nun am liebsten in jeder Gruppenstunde mit dem HLF 20/16 fahren würden.


GRISUs erste Gruppenstunde

Am Samstag, 14. Juli, trafen sich die GRISUs zur ersten Gruppenstunde im Feuerwehrhaus. Nach einer Vorstellungsrunde, bei der ein Leinenbeutel zu Hilfe genommen wurde, haben sich die Betreuer und Kinder kennengelernt. Durch das Zuwerfen des Leinenbeutels entstand ein tragfähiges Netz, das die Unterstützung jedes Einzelnen symbolisierte. Wenn alle zusammenhalten und an einem Strang ziehen, kann man auch etwas schaffen.

Im Anschluss wurde die Gruppe mit den Kinderfeuerwehranzügen ausgestattet. Nach einer kleinen Führung durch das Feuerwehrhaus wurden die Entwürfe zur Bemalung der Zielspritzwand angefertigt. Zum Toben ging es nach draußen. Eine Runde Fußball endete mit einem gerechten 1:1. Gerade noch rechtzeitig waren dann alle wieder umgezogen und abmarschbereit. Die Zeit ist doch recht schnell vergangen.

Die nächste Gruppenstunde findet am 15. September statt. Wer bei einer Prüfung für die Großen zuschauen möchte, kann dies am Donnerstag, 26. Juli, ab 18 Uhr tun. Sollte sich spontan für die Ferien ein Termin ergeben, efahren das die GRISUs per E-Mail.



112 - WIR sind dabei!!!

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Am 23.06.2012 wurde unsere Kindergruppe ins Leben gerufen.