Unsere Jugend


Unsere Jugend

Am 20.09.1997 wurde mit einem Tag der offenen Tür die Brander Jugendfeuerwehr gegründet.

Auf Anhieb waren 19 Jugendliche im Alter von 12 – 16 Jahren mit großem Eifer dabei. Die derzeitige Mannschaftsstärke beläuft sich auf 9 Feuerwehranwärter. Um interessante Dienste gestalten zu können, halten wir diese zusammen mit der Jugendfeuerwehrgruppe aus Oberschöllenbach ab.

Der Eintritt in die Jugendfeuerwehr ist ab dem 12. Lebensjahr möglich. Die Dienste unterteilen sich dabei in theoretischen Unterricht, praktische feuerwehrtechnische Übungen und gemeinsame Freizeitgestaltung.


Das erworbene Wissen kann bei den bayerischen Jugendleistungsprüfungen und einem jährlichen Wissenstest unter Beweis gestellt werden.

Im Rahmen der Freizeitaktivitäten findet jährlich ein Zeltlager mit Beteiligung aller Jugendfeuerwehren des Landkreises statt.

Ausflüge zu anderen Feuerwehren

  • Nürnberger Flughafenfeuerwehr
  • ständige Wache Erlangen

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Weiterhin treffen wir uns zu Grillabenden, Schwimmbadbesuchen, Spieleabenden und Kinobesuchen.


Große Anerkennung auf regionaler Ebene fand das Engagement der Jugendfeuerwehren im Bereich Naturschutz. Hierbei wurden im gesamten Landkreis ERH Nistkästen für Vögel angebracht.

Weitere Anregungen und Ideen für die Treffen werden gerne angenommen und wenn möglich umgesetzt.

Ab dem 16. Lebensjahr darf dann der Dienst bei den Erwachsenen mitgemacht werden, ebenso Leistungsabzeichen und Fortbildungslehrgänge. Allerdings muss bis zum ersten „echten“ Einsatz aus Jugendschutzgründen bis zum 18. Lebensjahr gewartet werden.

Gerade in der heutigen Zeit, in der sehr viele Arbeitgeber erhöhten Wert auf soziales Engagement und Teamfähigkeit legen, kann ein Bewerber sicherlich Pluspunkte sammeln, wenn er angibt, dass er sich bei der örtlichen Feuerwehr engagiert.

Ansprechpartner bei der Brander Jugendfeuerwehr ist Stefan Eckert.

0160 / 803 29 87


13.07.2018 - Gemeinsame Übung der Eckentaler Jugendfeuerwehren

Einmal im Jahr findet eine gemeinsame Übung aller Eckentaler Jugendfeuerwehren statt. Ausrichter war dieses Jahr Herpersdorf unter der Leitung von Kommandanten und Jugendwart Martin Pfister. Die Übung stand unter dem Motto „Brand einer landwirtschaftlichen Fläche“.

Die Feuerwehr Brand hatte zunächst die Aufgabe, die Löschwasserversorgung durch die Wasserentnahme aus einem offenen Gewässer sicher zu stellen. Fiktiver „Funkenflug“ entzündete eine Hecke am Wegesrand, die es dann abzulöschen galt. Als letzten Auftrag erhielten die Jungs ein vermisstes Kind zu suchen. Dieses konnte schnell gefunden und an den Rettungsdienst übergeben werden.

Nach einer gemeinsamen Brotzeit ging es anschließend für alle ins Wochenende.


Bayerische Jugendleistungsspange

Am Samstag, 21. April 2018, traten vier Jugendfeuerwehrler aus Brand in Höchstadt an der Aisch zur Abnahme der Bayerischen Jugendleistungsspange an. Lukas Friedrich, Max Heindl, Tim Pförtner und Luis Schrödter zeigten ihr Können bei den feuerwehrtechnischen Grundfertigkeiten im Bereich „Löschen“ ebenso wie in einer schriftlichen Prüfung. Aus den Händen von Kreisbrandrat Matthias Rocca und dem Kreisjugendwart Kreisbrandmeister Christian Bühl erhielten sie die begehrte Spange und eine Bescheinigung über die erfolgreiche Prüfung.

Herzlichen Glückwunsch an den Feuerwehrnachwuchs, der einst seine ersten Schritte in der Kindergruppe Grisu machte.


Rutschpartie der besonderen Art

Günstige Umstände erlaubten es den Jugendgruppen aus Brand und Oberschöllenbach am Dienstag, den 27. Februar, eine Rutschpartie der besonderen Art zu genießen.

Eine vorgesehene Baugrube lief etwa knöcheltief mit Wasser voll, das bei den anhaltenden kalten Temperaturen zu einer stabilen Eisfläche gefror. So konnte mit dem Feuerwehrnachwuchs gefahrlos eine Eisrettungsübung durchgeführt werden.

Den Jungs wurde hierbei einiges abverlangt: Nach der Erkundung galt es, den Gefahrenbereich abzusichern, diesen auszuleuchten, die im Eis "eingebrochene" Person zu betreuen und sich mit Steckleiterteilen an die Einbruchstelle vorzuarbeiten, um den Verunglückten retten zu können. Da bei einem solchen Einsatz jede Minute zählt, mussten die Feuerwehranwärter auch auf Tempo arbeiten.

Nach zwei Durchgängen in unterschiedlichen Besetzungen kehrte man gerne wieder ins Warme zurück und stärkte sich an diesem Abend mit einer warmen Mahlzeit.



Großübung der Jugendfeuerwehren

Ende September fand die 4. gemeinsame Großübung der Eckentaler Jugendfeuerwehren in Oberschöllenbach statt. Die Ausgangslage war wie folgt: Ein Waldbrand bedroht den Gastank eines am Ortsrand gelegenen Hauses, in dessen Dachgeschoss Gefahrstoffe gelagert sind. Außerdem sind dort Spaziergänger unterwegs, die ebenfalls vom Feuer bedroht werden. Sie kommen jedoch nicht mehr selbstständig die Böschung, an deren Rand sie stehen, hinunter. Zwei Jungen, die gerne in einer in der Nähe befindliche Höhle spielen, sind zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause und nicht mehr in der Schule.

Brand bekam die Aufgabe basierend darauf, dass die FF Brand für Chemieschutzeinsätze zur Verfügung steht, zugwiesen, die Gefahrstoffe aus dem Gebäude zu holen. Forth kümmerte sich um die Löscharbeiten, Herpersdorf sorgte dafür, dass der Gastank keinen Schaden anrichtet, Eschenau rettete die Kinder aus der Höhle und Oberschöllenbach sowie Eckenhaid kümmerten sich um den sicheren Abstieg der Spaziergänger. Mit Interesse verfolgten Kreisbrandinspektor Heinz Horlamus, Kreisbrandmeister Sven Menger, der Kreisjugendwart Kreisbrandmeister Christian Bühl, Kommandanten und die dazu gestoßene Bürgermeisterin Ilse Dölle sowie einige Zuschauer das Geschehen. Alle Aufgaben konnten zur Zufriedenheit gelöst werden und die anschließende Brotzeit hatten sich alle verdient.


Berufsfeuerwehrtag der Jugend

Bei der letzten Jugendversammlung äußerten die Jungs den Wunsch nach einem Berufsfeuerwehrtag. Dem kamen die Betreuer gerne nach und organisierten diesen für das zweite Juli-Wochenende.

Nachdem alle pünktlich am Freitagabend zum Dienstantritt kamen, war die erste Aufgabe, das neue Mannschaftszelt zur Probe aufzubauen, damit dies beim anstehenden Jugendzeltlager der Landkreisfeuerwehren in Vestenbergreuth reibungslos klappt. Wann würde denn nun der erste Einsatz kommen? Die Mannschaft fieberte dem regelrecht entgegen. Doch wer schafft, braucht Kraft, deshalb gab es zunächst erst ein Abendessen. Danach stand es den Teilnehmern frei, sich körperlich zu ertüchtigen oder einfach nur zu chillen. Ein Heulton unterbrach plötzlich die Ruhepause und endlich hieß es, sich umzuziehen und das Fahrzeug zu besetzen. Ein ausgelöster Brandmelder lotste die Einsatzkräfte in den Nachbarort. Wie im echten Leben wird nicht immer der Grund oder Auslöser gefunden – es handelte sich um einen Fehlalarm. Zurück am Standort ging jeder seinem Tun nach, ehe die Gruppe zu einer „Ölspur“ gerufen wurde. Die Beseitigung des Johannisbeersirups ging routiniert von der Hand und im Anschluss genoss man es, einen Film zu schauen und sich auszuruhen. Der Schlummer dauerte nicht lange an, gab es einen Feueralarm. Erstmals durften die Feuerwehranwärter nach entsprechender Vorbereitung und Sicherheitsvorkehrungen sowie unter Aufsicht der Betreuer einen wirklich brennenden Holzstapel löschen – und das mitten in der Nacht. Nachdem alles wieder aufgeräumt und das Fahrzeug einsatzbereit war, zeigte die Uhr 3.15 an. Nun war wirklich Ruhe bis zum Frühstück, dem ein theoretischer Unterricht zum Thema Unfallverhütungsvorschriften folgte. Die Pause nutzte man zum Kicken, um den Kreislauf in Schwung zu bringen, beziehungsweise, um die nächste Einsatzübung vorzubereiten. Bei einem Verkehrsunfall kam eine Person unter einem Pkw. Den galt es nun mit Hilfe der Hebekissen so weit anzuheben, dass der Verletzte aus seiner misslichen Lage befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden konnte. Bei den vorherrschenden Temperaturen von über 30° C tat es Not, sich anschließend abzukühlen. Die Jungs nahmen das Angebot einer Wasserschlacht erfreut an. Dazu standen Planschbecken, Schwämme und Eimer zur Verfügung. Ach ja, der Magen machte sich mittlerweile auch wieder bemerkbar. So schritt man mehr oder weniger begeistert zur Essenzubereitung. Nach Pflege- und Wartungsarbeiten sowie Gerätekunde war eine gewisse Spannung zu spüren. Kommt noch was? Das Team reagierte umgehend und es gab auch ohne Platzregen oder Wasserrohrbruch einen überfluteten Keller, in dem eine Person auf dem anfangs rutschigen Boden hinfiel und nicht mehr gehfähig war. So kamen Tauchpumpe und Krankentrage zum Einsatz, bevor der Berufsfeuerwehrtag seinem Ende entgegenging.

Beim Abschlussgespräch war man sich einig, dass die 24 Stunden bei der Feuerwehr gefallen haben und es durchaus auch mehr Einsätze hätten sein dürfen. Eine Wiederholung ist gewünscht und wird bei den Planungen für das nächste Jahr Berücksichtigung finden.

Doch als nächstes steht erst mal das Zeltlager an, auf das sich die Jungs schon freuen – wir vom Team auch ;-)


Nimmer ganz dicht

Was tun, wenn es läuft, wo es nicht laufen soll? Dieser Fragen gingen die Jugendlichen der Feuerwehren Brand und Oberschöllenbach bei der Übungsstunde am 15. Mai 2017 nach. Bei Leitungssystemen den Zufluss absperren oder bei Behältnissen eben das oder die Löcher stopfen. Welche Hilfsmittel der Feuerwehr hierzu zur Verfügung stehen, zeigte Jugendwart Stefan Eckert auf. Von Keilen über Dichtpaste bis hin zu den verschiedenen Leckdichtkissen. Zudem bestünde noch die Möglichkeit, die auslaufende Flüssigkeit abzupumpen und umzufüllen.
Das Übungsfass der Brander Feuerwehr wurde über den Hydranten geflutet und die Jugendfeuerwehrler hatten die Aufgabe, das Gehörte unter Anleitung umzusetzen. Mit Hilfe des Leckdichtkissens verhinderten sie das weitere Auslaufen – dass man dabei auch nass wurde, nahmen sie bei den frühsommerlichen Temperaturen sicher gerne in Kauf…


Wenn das Eisvergnügen lockt…

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Eine glatte Eisfläche verlockt zum Betreten. Doch nicht immer ist sie so tragfähig wie sie scheint. Die Gefahr des Einbrechens wird oft unterschätzt. Kommt es zu so einem Unglücksfall, ist schnelle Hilfe lebenswichtig. Am Montag, 9. Januar 2017, nutzte die Jugendgruppe der Feuerwehr Brand die günstigen Umstände, eine Eisrettung auf dem Brander Weiher nachzustellen. Um keinen in Gefahr zu bringen, wurde im Vorfeld die Eisdecke durchbohrt und deren Stärke gemessen. Erst danach begann die Übung. Als die wichtigsten Sicherheitsregeln zur Benutzung einer Eisfläche angesprochen und die Selbst- sowie Fremdrettung in der Theorie erklärt worden waren, ging man zur Praxis über. Einer der Jungs war „eingebrochen“ und musste gerettet werden. Die Gruppe sorgte zunächst für die Ausleuchtung der Unglücksstelle und baute dazu einen Flutlichtstrahler mit Stativ auf. Mit Hilfe von Steckleiterteilen, die mit Leinen gesichert wurden, arbeitete sich ein Retter zum Verunglückten vor. Er zog diesen auf ein Leiterteil, damit die Mannschaft es mitsamt der Person zurückziehen konnte. Am Ufer nahm man den Jungen entgegen und machte eine Erstversorgung. Nach mehreren Durchgängen wärmten sich anschließend alle bei einer Brotzeit im Feuerwehrhaus auf.



Eckentaler Jugendfeuerwehrübung

Nach Forth und Eschenau war in diesem Jahr die Jugendfeuerwehr Brand der Ausrichter einer gemeinsamen Übung, die das Motto "Gartenparty" trug. Als Grundlage dienten echte Einsätze, die nachgestellt wurden. So kam ein Getränkelieferant auf dem Weg zur Festgesellschaft auf einer Ölspur ins Schleudern und verlor einen Teil seiner Ladung. Herumfliegende Flaschen verletzten spielende Kinder. Als der Grillmeister die leere Gasflasche für den Grill ersetzen wollte, kam es beim Anschließen zu einer Verpuffung, die den Grill in Brand setzte. Auf einem in der Nachbarschaft befindlichen „Getreideacker“ löste ein heiß gelaufener Mähdrescher einen großflächigen Brand aus und nach einem aufgezogenen Sommergewitter mit Starkregen standen Keller unter Wasser. Rund 40 Jugendliche aus fünf Eckentaler Wehren stellten sich unter Anleitung ihrer Jugendwarte und mit Hilfe von Maschinisten am Abend des letzten Schultages vor den Sommerferien den Herausforderungen. Dabei sahen ihnen KBM Sven Menger, der stellvertretende Jugendwart KBM Christian Bühl, die Kommandanten Uwe Herberger und Andreas Utschig (FF Brand), Frank Ibler (FF Eschenau), Alexander Dorn (FF Forth), Martin Pfister (FF Herpersdorf), Stefan Ibl (FF Oberschöllenbach) und interessierte Zuschauer genau auf die Finger. Nach gut einer halben Stunde konnte die Übung erfolgreich beendet werden. Im Anschluss gab es für alle eine Stärkung mit Gegrilltem und Getränke.





Jahresabschluss 2015

In der Fahrzeughalle bereiteten die Jugendlichen gemeinsam ein Abendessen für sich und die geladenen Eltern sowie Vertretern der Feuerwehr zu. Nach diesem blieben die Jungs im Alter von 12 bis 17 Jahren mit den Betreuern unter sich und widmeten sich den verschiedenen Spielmöglichkeiten, bei denen manch „alter“ Jugendfeuerwehrler das Nachsehen hatte. Die Neuzugänge waren einfach besser und hatten zudem auch das bessere Durchhaltevermögen. Tatsächlich machten die Konditionsstärksten in der Nacht kein Auge zu und spielten bis in die Morgenstunden. Internationales Flair brachte ein Austauschschüler aus Südafrika in die Gruppe. Er lernte an diesem Abend nicht nur deutsche Vokabeln, sondern auch ein Stück deutsche Tradition (Vereinsleben, Ehrenamt) kennen. Nachdem sie erfahren hatten, dass Moeletsis Geburtstag am nächsten Tag ist, improvisierten die Jugendfeuerwehrler eigenständig ein Geschenk, indem sie ein Bild von den Brander Fahrzeugen signierten und es zusammen mit einer Feuerwehr-Käppi und einem Geburtstagslied Punkt Mitternacht überreichten. Die Überraschung war gelungen und konnte nur noch durch ein Probesitzen im Feuerwehrauto getoppt werden. Ganz in ihrem Element erklärten die Nachwuchskräfte dem Gast das komplette Feuerwehrauto sowie die Ausrüstung und die Aufgaben der Feuerwehr – das Ganze dieses Mal auf Englisch. Nach dem Frühstück und gemeinsamen Aufräumen ging es nach Hause mit dem Kommentar: „Es war überhaupt nicht langweilig, weil immer wieder etwas gemacht wurde, das für Abwechslung sorgte.“




Infos aus erster Hand

Beim letzten Jugendfeuerwehrdienst im März erhielten die Brander und Oberschöllenbacher Jugendfeuerwehrler zum Thema Erste Hilfe in der BRK-Rettungswache in Kleingeschaidt Infos von Julian Pertek, der neben seiner Feuerwehrtätigkeit auch als Sanitäter ehrenamtlich engagiert ist. Im Anschluss übten alle das praktische Umsetzen der verschiedenen Verbände, je nach Art der Verletzung, sowie die stabile Seitenlage.


Gemeinsame Übung der Eckentaler Jugendfeuerwehren

Am Freitag, 27. Juni 2014, beteiligten sich die Brander Jugendlichen Jan und Jens Elm sowie Yannik Lorenz und deren Jugendwart Joe Stephan mit Helfer Joshua Wittmann an der Eckentaler Jugendfeuerwehrübung, die von Andreas Jungbauer aus Forth vorbereitet wurde.

Die über 30 Nachwuchsfeuerwehrler aus Brand, Eschenau, Forth, Herpersdorf und Oberschöllenbach wurden zu einem "Einsatz" rund um die katholische Kirche in Forth gerufen. Dort galt es, fünf Pesonen in Form übergroßer Kuscheltiere über Steckleitern zu retten. Zur Wasserentnahme für die Bekämpfung von zwei "Feldbränden" und einem "Feuer" am Kirchengebäude standen ein Oberflurhydrant um die Ecke, sowie ein Unterflurhydrant in Richtung Frohnhof an der Schwabach zur Verfügung. Für die Brander Jungs, die den Unterflurhydranten in Betrieb nehmen mussten, bedeutete dies, dass sie erst einmal mehr als zehn B-Längen verlegen mussten, ehe die Eschenauer löschen konnten.

Nach gut einer halben Stunde waren die Aufgaben zur Zufriedenheit der Betreuer erledigt. Als die benötigten Gerätschaften wieder aufgeräumt waren, gab es für die Akteure noch eine Brotzeit zur Stärkung.


1. Eckentaler Jugendfeuerwehrzeltlager

Am vergangenen Wochenende (21./22.7.12) fand das erste Eckentaler Jugendfeuerwehrzeltlager am Eschenauer Grilllplatz statt. Aus Brand nahmen Jens, Josh, Michael, Philipp und Yannick mit den Betreuern Joe und Eckat teil. Pünktlich um 9.30 Uhr war Abfahrt in Brand. Nach dem Zeltaufbau wurde erst einmal der Grill angeschürt, schließlich bracht man Kraft, wenn man schafft. Auch die anderen Teilnehmer aus den Wehren Eschenau, Forth, Frohnhof, Herpersdorf und Oberschöllenbach waren mittlerweile eingetroffen.

Für 13.30 Uhr war ein offizieller Termin angesetzt. Zu diesem kamen der stellvertretende Bürgermeister Eckentals Konrad Gubo, Kreisbrandrat Harald Schattan, Kreisbrandmeister und Eschenauer Kommandant Heinz Horlamus, die Brander Kommandanten Uwe Herberger und Wolfgang Elm sowie der Oberschöllenbacher Kommandant Stefan Ibl. Der Anlass war eine Spendenübergabe an die Jugendfeuerwehr. Thomas Anders, Feuerwehrmann in Eschenau und Beschäftigter in der N-ERGIE, hielt diverse Schulungen für Feuerwehrkameraden ab. Sein ehrenamtliches Engagement wird durch seinen Arbeitgeber unterstützt und er stellte ihm 400 Euro zur Verfügung. Diese überreichte er zusammen mit seinem Kollegen Rainer Gründel an Bianca Bier und Mariella Merz (jeweils FF Eschenau) in Vertretung der Eckentaler Jugendfeuerwehren. Das Geld wird zur Unterstützung der Ausbildungsarbeit und Freizeitgestaltung der Jugendfeuerwehrler verwendet.

Für das gemeinsame Abendessen mussten die Nachwuchsfeuerwehrler selbst Hand anlegen. Kartoffeln, Zwiebeln und Karotten galt es zu schälen und zu schnippeln. Erst danach wurde die Olympiade gestartet. Verschiedene Stationen, die jeweils im gemischten Team gemeisetert werden mussten, waren dazu aufgebaut. Da sich die Sonne auch mal wieder blicken ließ, wurde es dem Einen oder Anderen zu warm. Gut, dass es bei der Feuerwehr immer Wasser gibt und Ersatzklamotten auf der Packliste standen. Bei der folgenden Wasserschlacht bleib kein Auge trocken und alle hatten ihren Spaß.

70 Liter Kesselgulasch waren fertig und warteten darauf, von einer hungrigen Meute verschlungen zu werden. Gegen 22 Uhr brachen alle zur Nachtwanderung auf. Die Geo-Cache-Profis hatten einen Reflektor-Cache vorbereitet. Lieder ließen sich einige auf eine falsche Fährte locken und liefen ein paar Extra-Kilometer. Um 2 Uhr waren dann aber auch die Letzten zurück am Lagerfeuer und verdrückten das restliche Gulasch. Wie man so hörte, blieben ein paar Zelte und Schlafsäcke unberührt, weil es am Lagerfeuer goa so schee woar. Nachdem am Morgen alles aufgeräumt und die Teilnehmer zu Hause waren, fielen sie in einen seligen Schlaf...



Einweihung der umgebauten Raiffeisenbank-Filiale mit Beteiligung der Jugendfeuerwehr Brand

Am Sonntag, 17.07.2011, begleitete die Feuerwehr Brand die Einweihungsfeierlichkeiten der umgebauten Raiffeisenbank-Filiale in Brand. Interessierten Besuchern wurde das Einsatzfahrzeug HLF 20/16 erklärt und es wurden Rauchmelder zum Kauf angeboten. Die Kleinen konnten sich im Zielspritzen und Leinenbeutelwerfen üben oder sich einen Bastelbogen zum Thema Feuerwehr mit nach Hause nehmen.

Filialleiter Michael Gebhardt bedankte sich beim stellvertretenden Kommandanten Wolfgang Elm für die Unterstützung und übergab eine Spende an die Jugendfeuerwehr. Jugendwart Joe Stephan und Feuerwehranwärter Jens Elm freuten sich nach einem vorangegangenen anstrengenden "Berufsfeuerwehrtag" über diese Anerkennung.


Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr

Samstag-Morgen 7.30 Uhr - welch menschenunwürdige Zeit für einen Jugendlichen! Dennoch standen Jens, Joshua und Philipp pünktlich auf der Matte, um mit ihren Betreuern Joe und Eckat zum Dienstbeginn nach Eschenau zu fahren. Am 16.07.2011 fand für die Jugendfeuerwehrler aus Brand, Eschenau und Oberschöllenbach ein Berufsfeuerwehrtag statt. Dienstantritt war um 8.00 Uhr.

Nach dem Eintreffen im Eschenauer Gerätehaus ging es gleich zur Sache. Die für diesen Tag zur Verfügung stehenden Fahrzeuge wurden kurz vorgestellt und die 15 Teilnehmer auf die Feuerwehrautos aufgeteilt. Nach einer kurzen Frühstückspause gab es eine Schulung zur Feuerwehrdienstvorschrift 3. Zum Ende der Unterweisung ertönte erstmals die Sirene für einen Einsatz.

In der Ambazacstraße musste entlang des Interimsgebäudes eine "Ölspur" beseitigt werden. Es sollte nicht die letzte für diesen Tag sein, jedoch durften bei den beiden anderen die "Großen" ran...

Zurück im Feuerwehrhaus wurde der Ölbinder wieder aufgefüllt und die Fahrzeuge einsatzbereit gemacht. Anschließend unterwiesen Bianca und Frank die Jugendlichen im Umgang mit der Drehleiter. Der Höhepunkt dieser Übung war das Abseilen mit dem Rollgliss. Langsam machte sich Hunger breit und die Mittagspause wurde sehnsüchtig erwartet.

Doch viel Zeit zum Ausruhen gab es nicht. Wiederum heulte die Sirene auf. Flüssige, brennbare Stoffe hatten eine Holzhütte in Oberschöllenbach entflammt. Mittels Vornahme eines Schaumrohres konnte der Brand abgelöscht werden.

Während des Arbeitsdienstes am Nachmittag wurden Schläuche gewaschen, Leitern überprüft und das Gerätehaus gereinigt.

Da Feuerwehrleute körperlich fit sein müssen, stand natürlich auch Sport auf dem Plan. Zum Glück durfte der Sportplatz des Gymnasiums benutzt werden. So konnte man seine überschüssige Kraft beim Fuß- oder Volleyball loswerden. Wer hoch hinaus wollte, versuchte sich am Hochsprung. Über die Technik kann man ja diskutieren...., aber so lange die Stange liegen bleibt.

Am späten Nachmittag war eine Schauübung anlässlich einer Kindergartenfeier am Eschenauer Grillplatz angesetzt. Während der Anfahrt wurde echter Alarm ausgelöst. Souverän teilten sich die Beteiligten auf, so dass der Alarm abgearbeitet und die Schauübung stattfinden konnte. Die Feuerwehranwärter zeigten einem interessierten Publikum einen Löschangriff. Zuerst wurde das Wasser aus dem Tank des Eschenauer TLFs entnommen. Die Wasserentnahme aus der Steppach gestaltete sich schwieriger, da diese nur sehr wenig Wasser zu diesem Zeitpunkt mitführte. So musste erst noch aufgestaut werden, bevor aus den Strahlrohren wieder gespritzt werden konnte. Die anwesenden Kinder waren von den Wasserspielen begeistert und vor allem klatschnass. Spontan wurden die Feuerwehrler zu einem Imbiss eingeladen.

Gegen Abend musste nochmals zu einem Einsatz ausgerückt werden. Im Brander Industriegebiet wurde eine Person unter einem Hänger eingeklemmt, der weiter abzurutschen drohte. Mit einem Mehrzweckzug wurde der Hänger gesichert. Ein Hebekissen wurde zum Anheben eingesetzt und die verletzte Person konnte so befreit werden.

Endlich Freizeit! WII, Playsi oder einfach nur Musik hören und abhängen. So langsam zeigte der Tag seine Spuren. Jedoch war nicht wirklich an Nachtruhe zu denken. Am Grillplatz wurde ein Lagerfeuer nicht ordnungsgemäß gelöscht und flammte unkontrolliert wieder auf. Deshalb wurde die (Jugend)Feuerwehr gerufen. Aus süßen Träumen um 3.00 Uhr geweckt, hieß es ab zum Einsatz und das Feuer löschen. Kaum, dass das Ohr die Matratze berührte, hörte man wieder dieses furchtbare Geräusch der Sirene. Alle Mann im Fahrzeug? - Oh, das war nur ein Fehlalarm um 5.00 Uhr in der Früh.

Nach dem Frühstück war die 24-Stunden-Schicht beendet und die Jungs freuten sich allesamt auf eine Mütze voll Schlaf...




Olympiasieger

Unsere Jungs* Philipp Braungardt, Jens Elm und Joshua Wittmann räumten bei der Jugendfeuerwehr-Olympiade in Frohnhof am Samstag, 28.05.2011, kräftig ab und verließen als Sieger die Veranstaltung.

Sechs Teams stellten sich den Aufgaben. Es galt Wasserbomben zielgenau abzuschießen, einen Ball auf der Krankentrage über Hindernisse zu transportieren oder einen Eimer mit Wasser zu füllen (ohne einen Eimer zu benutzen - Helme tun's auch), um einige Disziplinen zu nennen.

Die Siegerehrung nahm Landrat Eberhard Irlinger vor. Aus seinen Händen erhielten unsere Olympioniken einen Pokal und eine Urkunde. Von Bürgermeister Wilfried Glässer wurden sie ebenso beglückwünscht, wie von dem Kreisjugendwart Marcus Meier und Christian Bühl. Herzlichen Glückwunsch auch von dieser Stelle!

*Michael Ulm fiel leider verletzungsbedingt kurzfristig aus und musste durch einen Frohnhofer Kameraden ersetzt werden.


Weiherübung der Jugendfeuerwehr

Seit Beginn des Jahres 2010 schlossen sich die Jugendgruppen der FF Brand und der FF Oberschöllenbach für gemeinsame Übungen zusammen. Vergangenen Montag stand die Wasserentnahme aus einem offenen Gewässer auf dem Programm. Im Vorfeld wurde beim letzten Dienst das Kuppeln und das Sichern der Saugleitung geübt.

Man traf sich am Brander Weiher um das Erlernte in die Praxis umzusetzen. Beide Gruppen verlegten je eine Saugleitung zur Wasserentnahme. Anschließend wurde der Verteiler gesetzt und je ein C-Rohr vorgenommen. Der "Waldbrand" wurde erfolgreich bekämpft. Zum Abschluss wurde die Übung durchgesprochen und auf Fehler hingewiesen, die eventuell zu einem unfreiwilligen Bad führen können (z. B. wenn man auf der falschen Seite der Saugleitung steht... )..




Erfolgreiche Jugend

Samstag, 03.07.2010, räumten unsere Jugendfeuerwehrler in Forth bei der Jugendfeuerwehr-Olympiade einen Pokal ab! Joshua und Philipp holten sich zusammen mit der Unterstützung von Mausgesees-Ebach den zweiten Platz. Herzlichen Glückwunsch!


Tag der Jugendfeuerwehr

Am Samstag, 07.06.2008, fand der Tag der Jugendfeuerwehr statt. Info und Action waren angesagt.

Bei strahlendem Sonnenschein und hohen Temperaturen ging es wahrlich heiß her, und das nicht nur bei der gezeigten Fettexplosion.

Dass uns die Jugend wichtig ist, zeigt auch die Anwesenheit von Bürgermeister Wilfried Glässer und Kreisbrandrat Harald Schattan

Unsere Jugendmannschaft demonstrierte gekonnt die Anforderungen einer Leistungsprüfung "Wasser", die sie ja erst vor Kurzem mit Bravour bestanden hat. Eindrucksvoll zeigte unser Kommandant Uwe Herberger, was passiert, wenn man versucht, brennendes Fett mit Wasser zu löschen. Im Topf befand sich gerade mal 1 Liter Öl, die Menge des "Löschwassers" entsprach nicht mal einem viertel Liter Wasser. Die Feuerfontäne schoss mehrere Meter in die Höhe (siehe nebenstehendes Bild). In geschlossenen Räumen würde das schwerste Verletzungen, wenn nicht sogar den Tod, bedeuten. Im Anschluss daran führte eine Erwachsenengruppe die Rettung einer verletzten Person nach einem Verkehrsunfall aus dem Unfallfahrzeug vor.

An den verschiedenen Stationen konnte man selbst aktiv werden. Der Eine und Andere gönnte sich dabei eine Abkühlung und war patschnass geworden. Wasserspiele sin hald immer widder schee! Die Fahrzeuge konnten besichtigt werden und die Fahrt mit dem "roten" Auto ließ vor allem die Kinderaugen strahlen. Schautafeln informierten über die Jugendarbeit in der Vergangenheit. Mit Steaks, Bratwürsten und Getränken war jederzeit für Stärkung gesorgt.

Aufziehende dunkle Wolken drohten sich noch während der Vorführungen zu entladen. Doch Petrus hatte mit uns ein Einsehen und ließ uns erst noch aufräumen. Zum Abschluss gab es noch einen kurzen Film über die Feuerwehr. Während dieser lief, wurden unsere Aktiven zu einem Einsatz aufgrund der starken Regenfälle gerufen. Allerdings gab es an der vermeintlichen Einsatzstelle "Ampelanlage an der B2" nichts zu tun - ein Fehlalarm.