Tag der offenen Tür


Feuerwehr Brand gewährte Einblick

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Am Samstag, 29. September 2018, öffnete die Feuerwehr Brand das Gerätehaus für jedermann. Unter der Gästeschar befanden sich auch die 1. Bürgermeisterin Ilse Dölle, Kreisbrandinspektor Stefan Brunner, Ehrenkreisbrandmeister Roland Zeilinger, sowie Kommandanten und Aktive der benachbarten Gemeinden.

Der Tag der offenen Tür begann mit einem offenen Workshop, der den Interessenten Wissenswertes zu Brandursachen, deren Vermeidung und ersten Löschversuchen mit einem Feuerlöscher vermittelte. Während der gesamten Veranstaltung bestand die Möglichkeit, an einer Brandsimulationsanlage den effektiven Umgang mit Feuerlöschern zu üben.

Der Nachwuchs konnte sich in der Hüpfburg vergnügen oder sich mit Unterstützung an der Zielspritzenwand versuchen, die Erwachsenen hatten die Gelegenheit, die Arbeit der örtlichen Feuerwehr in persönlichen Gesprächen oder an verschiedenen interaktiven Stationen näher kennenzulernen. Polizei, Rettungsdienst und das Technische Hilfswerk Baiersdorf waren ebenfalls vertreten und boten den Besuchern neben vielfältigen Informationen auch Mitmachstationen an.

Wir bedanken uns bei der Firma wende.interaktiv für die Ermöglichung der interaktiven Stationen durch die Bereitstellung der Produkte galneoscreen und galneodesk !

Mit der Schauübung „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ erreichte der Nachmittag den Höhepunkt. Hier wirkten die anwesenden Hilfsorganisationen mit und demonstrierten dem Publikum, wie die Rettung eines Verkehrsunfallopfers von statten geht.

Ein echter Alarm, der kurz nach Ende der Schauübung einlief, machte klar, wie plötzlich die Aktiven der Feuerwehr zu Notsituationen gerufen werden, gleich, welcher Beschäftigung oder welchem Vergnügen sie just in diesem Moment nachgehen.

Eine imposante „Fettexplosion“ beendete den aufschlussreichen Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr Brand.


Tag der offenen Tür 2016 - Nachlese

Von Löschmaßnahmen, die jeder selbst durchführen kann, bis hin zur Zusammenarbeit der Feuerwehr mit anderen Hilfsorganisationen reichte das Spektrum beim „Tag der offenen Tür“. Mit einer Fahrzeug- und Geräteausstellung, Vorführungen und vor allem Aktionen zum Mitmachen lockten die Einsatzkräfte zahlreiche Besucher ans Feuerwehrgerätehaus.

Der informative Nachmittag begann mit einem Vortrag im Schulungsraum, bei dem die Erzieherinnen sowie weitere Mitarbeiter verschiedener Kindergärten Hinweise zu Brandgefahren und Tipps zum richtigen Verhalten im Brandfall erhielten. Anschließend konnten sie das Gelernte in die Praxis umsetzen: Mit Handfeuerlöschern galt es, verschiedene Brandsituationen unter Kontrolle zu bringen, sowohl allein als auch in der Gruppe.

Was passiert, wenn man versucht, brennendes Fett in einer Pfanne mit Wasser abzulöschen, demonstrierte die Feuerwehr Brand gleich mehrmals mit eindrucksvollen Feuerbällen.

Während sich der Nachwuchs an der Zielspritzenwand versuchte oder sich auf der Hüpfburg austobte, konnten sich die Erwachsenen die verschiedenen Fahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände in Ruhe ansehen und erklären lassen sowie selbst zum Feuerlöscher greifen, um einen simulierten Brand zu bekämpfen. Das THW Baiersdorf bot den Gästen die Möglichkeit, die eigene Geschicklichkeit im Umgang mit dem Greifer des Unimog-Krans zu testen und das Einsatzspektrum der „Helfer in Blau“ kennenzulernen. Nicht nur einen Rettungswagen von innen zu bestaunen, sondern selbst Hand anzulegen, um die Herz-Lungen-Wiederbelebung zu üben, ermöglichte die Schnelleinsatzgruppe des BRK Heroldsberg. Ihre speziellen Aufgabenstellungen in der Bergrettung in der Hersbrucker sowie der Fränkischen Schweiz und das dazu zur Verfügung stehende Equipment stellte die Bergwacht Hersbruck dem interessierten Publikum vor.


Schauübungen

Dass sie ihr Handwerk schon versteht, bewies die gemischte Gruppe aus Jugendfeuerwehr und Kindergruppe bei einem Löschangriff, vor dessen Beginn die Grisus einen Notruf abgesetzt hatten.

Höhepunkt an diesem Nachmittag war die Übung am Kinderhaus „Arche Noah“. Es geschah ein „Unfall“ bei Dacharbeiten, in dessen Folge ein Arbeiter zu Boden gestürzt und das Dach in Brand geraten war. Eine Erzieherin setzte den Notruf ab und leistete dem Verunglückten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes Erste Hilfe. Gleichzeitig evakuierten ihre Kolleginnen den Kindergarten und brachten die Kinder zu den Zuschauern, sodass sie das weitere Geschehen ebenfalls mitverfolgen konnten. Allerdings wurde ein Mitarbeiter des Kindergartens vermisst, und so hatten die Feuerwehrleute aus Brand, Ober- und Unterschöllenbach nicht nur die Aufgabe, den Brand auf dem Dach zu löschen und die Gasflasche zu bergen, sondern auch unter Atemschutz das Gebäude abzusuchen. Nachdem der Vermisste „verletzt“ aufgefunden worden war, wurde er von der Feuerwehr auf einem Rettungsbrett ins Freie gebracht und dem Rettungsdienst übergeben. Langanhaltender Applaus belohnte die Arbeit der Aktiven.


Spendenübergabe

Anschließend trafen sich alle zum gemütlichen Ausklang am Feuerwehrhaus. Dort fand sehr zur Freude der Beteiligten auch noch eine Spendenübergabe an die Feuerwehr Brand statt. Die HypoVereinsbank stellte anlässlich des Tages der offenen Tür 250 Euro zur Verfügung, die die Mitarbeiterin und Brander Feuerwehrfrau Anja Farnbacher mit einem symbolischen Scheck an die beiden Kommandanten Uwe Herberger und Andreas Utschig überreichte.













Tag der offenen Tür

Im Jahr 2014 feierte die Feuerwehr Brand erstmals einen "richtigen" Tag der offenen Tür. Dazu lud sie am Samstag, 27. September, die Bevölkerung ein.

Schon vor dem offiziellen Beginn um 14 Uhr fand für die Lehrkräfte der Brander Grundschule und die Erzieherinnen der Kindergärten eine theoretische und praktische Einweisung in den Umgang mit Feuerlöschern statt. Elke und Roland Elm wiesen im theoretischen Teil darauf hin, wie Brände entstehen und was selbst dazu beigetragen werden kann, diese zu vermeiden. Verdeutlicht wurde dies mit Experimenten. Die Teilnehmer erfuhren auch das Verhalten im Brandfall und bekamen nochmals das richtige Absetzen eines Notrufs erklärt, ehe es an die Praxis ging. Joshua Wittmann führte den Pädagogen und Erzieherinnen vor, was passiert, wenn ein falsches Löschmittel zum Einsatz kommt. Das klassische Beispiel ist hierfür der Fettbrand, dem Wasser zugeführt wird, und der schließlich in einer "Fettexplosion" endet (für diese Vorführung diente ein Milchtopf als Beispiel, in dem sich etwa 200 ml brennendes Fett befanden). Jens und Roland Elm sowie Joshua Wittmann unterstützten die Workshop-Teilnehmer bei ihren ersten Löschversuchen mit einem Feuerlöscher an der landkreiseigenen Feuerlöscherübungsanlage. Diese war den gesamten Tag für Interessierte in Betrieb und das oben genannte Team hatte alle Hände voll zu tun.

Im Verlauf des Nachmittags zeigten die Mitglieder der Kindergruppe Grisu vor zahlreichen Besuchern beim Aufbau eines Löschangriffs, dass sie das Zeug haben, später einmal „richtige“ Feuerwehrfrauen und -männer zu werden.

Kommandant Uwe Herberger demonstrierte nochmals eine Fettexplosion, wie sie entstehen kann, wenn sich das Fett in einer Fritteuse entzündet. Dazu brachte er zwei Liter Fett zum Brennen, bevor er versuchte, mit Wasser zu "löschen". Das Ausmaß der Flammen war beeindruckend und erschreckend zugleich.

Im Anschluss folgte die Schauübung der „Großen“, der auch Eckentals 1. Bürgermeisterin Ilse Dölle, Gemeinderäte sowie der Kreisbrandrat Matthias Rocca und der Kreisbrandmeister Heinz Horlamus beiwohnten.


Hurra, die Schule brennt

Dicht gedrängt standen im Pausenhof der Grundschule Brand die Zuschauer. Eifrige Schüler wollten bei der Übung dabei sein und sich retten lassen. Alle Lehrkräfte und die Mitarbeiterinnen der Mittagsbetreuung stellten einen Schultag nach, als es plötzlich hieß: Feueralarm.

Geordnet verließen Lehrer und Schüler das Gebäude über die markierten Fluchtwege und trafen sich am Sammelplatz - bis auf acht Kinder und drei Betreuerinnen, die von den Einsatzkräften gefunden und in Sicherheit gebracht werden sollten. Dazu rüsteten sich mehrere Atemschutztrupps aus Brand, Eschenau und Oberschöllenbach aus. Sie durchsuchten das Schulhaus und brachten die Schüler und Betreuerinnen in Sicherheit. Um die Kinder aus dem Obergeschoss zu retten, war der Einsatz der Eschenauer Drehleiter erforderlich. Die Feuerwehren aus Ober- und Unterschöllenbach übernahmen die Brandbekämpfung. Ein Rettungswagen der BRK-Oberlandwache kümmerte sich um die "Verletzten". Nach einer halben Stunde konnte die Übung erfolgreich abgeschlossen werden. Der Traum vieler Schüler „Hurra, die Schule brennt“ blieb nur ein Traum und am Montag war wieder wie gewohnt Unterricht.

Nach der Schauübung trafen sich alle Beteiligten und Gäste zum gemütlichen Beisammensein. Für das leibliche Wohl standen während des Tages Kaffee und Kuchen, Gegrilltes und gekühlte Getränke zur Verfügung. Die kleinen Gäste konnten sich an der Hüpfburg austoben, sich an der Zielspritzenwand als Löschmeister versuchen oder am Maltisch kreativ sein. Die Aktiven erklärten die Feuerwehrfahrzeuge und deren Beladung sowie Einsatzmöglichkeiten. In der Fahrzeughalle gab es zusätzlich eine Informationstafel zur Brander Feuerwehr.

Nicht nur das Kaiserwetter, sondern vor allem die zahlreichen Gäste trugen dazu bei, dass der Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr Brand ein voller Erfolg war.